Erich Kästner Museum, Dresden

Das von Ruairí O’Brien gegründete und entwickelte weltweit erste, interaktive micromuseum ist ein modernes Stück Architektur, das die vielfältige Persönlichkeit und Arbeit des weltberühmten Kinderbuchautors Erich Kästner wiederspiegelt.
Details zu dem Projekt finden Sie hier.

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Museumscontainer Landesamt für Archäologie Sachsen, Dresden

Ein Baucontainer wurde für das Landesamt für Archäologie auf dem Grabungsgelände Neumarkt errichtet und als Infocontainer umgestaltet: Besucher konnten sich während des Grabungsprozesses über den Stand der archäologischen Grabungen und das antike Sachsen sowie das Landesmuseum für Vorgeschichte informieren.

Leistung: Ausstellungskonzept / -architektur / -gestaltung
Auftraggeber: Landesamt für Archäologie, 2000

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Museumslabor Staatliche Kunstsammlungen, Dresden

Außerschulische Lernorte ergänzen und erweitern den primären Unterricht in der Schule bereits seit Beginn der reformpädagogischen Bewegungen. Im Sachunterricht der Grundschule, später vor allem in den sozialwissenschaftlichen oder künstlerischen Fächern weiterbildender Schulen werden außerschulische Lernumgebungen in schulische Bildungsprozesse integriert. Diese externen Lernorte verknüpfen Lerninhalte auf anschauliche Weise mit der Lebenswirklichkeit und vermitteln konkrete Impulse für das Lernen.

Museen stellen als wichtige Vermittler kultureller Bildung und Träger kulturellen Gedächtnisses besondere außerschulische Lernorte dar. Um für Schüler unterschiedlicher Altersstufen aktiv erfahrbar zu machen, wie eine Museumssammlung entsteht, entwickelte der Architekt Ruairí O’Brien anlässlich des 450. Jubiläums der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden im Jahr 2010 für Schülerinnen und Schüler das „Museumslabor“ als außerschulisches Lernangebot.
Den Mittelpunkt dieser besonderen Lernumgebung bildet dabei eine von O’Brien konzipierte interaktive Skulptur, die als experimentelle Sammlungs- und Präsentationsfläche diente. In fünf aufeinander aufbauenden Workshops setzten sich verschiedene Schülergruppen nacheinander mit den Themen „Schöpfung“, „Verlangen“, „Wissbegierde“, „Konfrontation“ und „Ausstrahlung“ auseinander und arbeiteten so spielerisch-prozesshaft, in komprimierter Form, die Entwicklungsstufen einer musealen Sammlung durch.
Jede Gruppe setzte sich zunächst mit den Arbeitsergebnissen der Vorgängergruppe auseinander und bearbeitete sie anschließend weiter. Die Schülerinnen und Schüler erlebten „im Zeitraffer“, was es bedeutet, über mehrere Generationen hinweg ein Gesamtwerk zu schaffen und verantwortlich mit kulturellem Erbe umzugehen. Dadurch erhielten sie einen spielerischen Einstieg in die Institution Museum und reflektierten über die Rolle und Bedeutung, die Museen für sie selbst und für die Gesellschaft haben.

Weitere Infos unter:
www.skd-museumslabor.blogspot.de

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Hologram Machine Deutsches Hygiene Museum, Dresden

Das architektonische Konzept transportiert die Geschichte des Hauses im Spiegel seiner Leitobjekte. Der Mensch als zerlegbarer und transparent gemachter Körper wird mit Architektur verglichen und durch sie inspiriert (bauliche Darstellung von Haut, Skelett, Organen sowie von Proportionen, Symmetrie, Asymmetrie etc.). Der aus Einzelteilen gefügten Ganzheitlichkeit des menschlichen Korpus entspricht das Zusammenspiel der architektonischen Module, von denen ein jedes als mikroarchitektonisches, autarkes Element zugleich einen Teil des Ganzen bildet. Ein erster Baustein, die architektonische Installation „Flügelaltar“ für die von der EXPO 2000 zurückgekehrte „Anima“, war bereits im Deutschen Hygiene-Museum zu sehen.

Auftraggeber: Stiftung Deutsches Hygiene-Museum

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Betonzeitschiene, Dresden

Das micromuseum für Plattenbau und Stadtgeschichte in Dresden-Johannstadt ist ein prozessuales „Kunst-im-urbanen-Raum-Projekt“, das Ruairí O’Brien 2002-2005 konzeptuell entwickelt und verwirklicht hat. Das micromuseum thematisiert vielfältige orts- und geschichtsspezifische Zeitfenster, ebenso wie künftige Entwicklungen betreffende Fragen aus den Bereichen Wohnen und Kultur, Architektur und Städtebau, Kunst und Gesellschaft.
Auf dem Gelände des ehemaligen Plattenwerkes in der Dresdner Johannstadt wurden beim Abriss 50 Tonnen Fragmente gerettet, die einem Geschichtsteppich gleich auf einem 150m² großen Grundstück in Form eines micromuseums® neu arrangiert worden sind. Für Besucher und Dresdner soll dieser Geschichtsteppich einen überschaubaren, sinnlich erfahrbaren, facettenreichen Ansatz bieten; ein wichtiges Stück deutscher Geschichte - eingebettet in eine Zeitschiene.

Umschlossen wurde das Gelände mit einer Mauer, die aus den Ziegeln des ehemaligen Silokamins errichtet worden ist und von dem „Einheitsgarten“, einem nach der Wende gewachsenen, kleinen „Urnatur-“areal.

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Stadtmuseum, Dresden


Begehbare Vitrine Deutsches Hygiene Museum, Dresden