20 Jähriges Jubiläum „Friedliche Revolution“, Leipzig

Lichtfest eröffnet mit Werk von Ruairí O’Brien

„Die goldene Raumgreifende Informationsskulptur, die aus Segmenten gebaut ist, symbolisiert die Bedeutung des historischen Ereignisses 1989 und macht neugierig auf das Lichtfest am 9.Oktober. Sie schafft eine Spannung in dem denkmalgeschützten Raum (Hansa-Haus) gegenüber der Nikolaikirche im Zentrum der Stadt Leipzig, wo die "Friedliche Revolution" begann. Es ist eine räumliche Skulptur und Informationsvermittler zugleich. Tafeln informieren über das historische Ereignis im Herbst 1989, über das aktuelle Lichtfest und die daran teilnehmenden Künstler. Ein schwebendes Lichtband über dem monolithischen Objekt gibt die Ziffer „89“ in Licht als Symbol für Leichtigkeit wider und spiegelt die Form der auf dem Boden stehenden goldenen Skulptur. Der Dialog zwischen hell und dunkel, leicht und schwer, ist damit vereint im Raum.“ Ruairí O’Brien
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Ausstellung "brüche-89", Dresden

Für die Ausstellung zum 20.Jubiläum der Friedlichen Revolution in Dresden konzipierte O'Brien diese Ausstellung. Die Skulptur setzt sich metaphorisch mit den Möglichkeiten und Grenzen eines Raumes auseinander. Besucherinformationen waren zu den verschiedenen Aspekten des Ausstellungsthemas visuell und als Audiostation erfahrbar, ergänzt von Originalexponaten aus der ehemaligen DDR.

Leistungen: Kunstwerk und Ausstellungsarchitektur für „brüche-89“ Auftraggeber: Bildungswerk Weiterdenken in der Heinrich Böll Stiftung e.V.

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Stadtspeicher Jena, Ausstellungskonzept Stadtspeicher & temporäre Ausstellung zur Kommunikation des Vorhabens

Als „Linse“ und „Gehirn“ verkörpern Hologrammfassade und „Stadtspeicher“ das Wesen der Stadt Jena sowie des denkmalgeschützten ehemaligen historischen Warenspeichers. Es ist eine Architektur, die ihren Ort erzählt.
Das Gesamtkonzept Fassade – Ausstellung wird als aktiver Beitrag zu einer lebendigen Denkmalpflege für Besucher, Betrachter und Nutzer ein wechselndes Spiel mit Neugier-Schauen-Bewegen-Verstehen und Begreifen durch räumliche Bewegung der Menschen innen / außen schaffen.
Der Installationscharakter dieser Präsentation, die mit Iow tech und low budget in pointiertem Brückenschlag spannende Facetten von Stadtgeschichte und Stadtsanierung bis hin zu der Vision eines multimedialen, dreidimensionalen Stadtbildes „in Pillenform“, des Stadtspeichers als innovativem Wissensspeicher und Informationsportal aufzeigt, bietet Qualitätsmerkmale mikroarchitektonischer Konzepte: bauliche Autarkie, effektive Modularität, Begehbarkeit der Ausstellungsmodule, freie Blicke auf die Präsentationstexte und -objekte der sichtbaren Ebene, Austauschbarkeit der Ausstellungsinhalte, einfache räumliche/ innenräumliche und multimediale Erweiterbarkeit der architektonischen Bausteine, Informationstransparenz, Aktions- und Kommunikationsstimulanz der Besucher. Aufbauend haben wir ein weiterführendes Konzept Stadtspeicher (als Gedächtnis der Stadt) für die zukünftige Präsentation der Vielfalt der Stadt Jena entwickelt.

Auftraggeber: Denkmalamt Stadt Jena, Stadtspeicher Jena e.V.

Leistungen: Ausstellungsplanung/-gestaltung/-grafik, Nutzungs- und
Ausstellungskonzeption für Ausstellungsarchitektur künftige Dauerausstellung

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Nano - Museum , Dresden


micromuseum Architektur, Dresden

Zum Deutschen Architektentag 2011 in Dresden präsentierte die Architektenkammer Sachsen die Ausstellungsinstallation „micromuseum architektur“ von Ruairí O’Brien als Teil des von der AKS zum DAT 2011 gestalteten Rahmenprogramms und Element des vielfältigen Engagements der AKS anlässlich ihrer Gründung vor 20 Jahren.
Das Objekt besteht aus variabel miteinander kombinierbaren Grundmodulen, Borden und Verbindungselementen. Mit einer minimalen Anzahl dieser modularen Bauteile kann die Ausstellungsinstallation in 4 verschiedenen Szenarien flexibel aufgebaut und nach Bedarf mit unterschiedlichen Informationsmaterialien zum Anschauen und Anfassen bestückt werden. Die Ausstellungsinstallation verkörpert allgegenwärtige Grundprinzipien in der Architektur: den Dialog zwischen dem Horizontalen und dem Vertikalen, zwischen Innen und Außen, zwischen Raumbegrenzung und Leerraum, zwischen Fläche und Körper.

Auftraggeber: Architektenkammer Sachsen, 2011

Ausführung: Deutsche Werkstätten Hellerau

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Edubox, Jena

Ideen sind unser eigentlicher Reichtum! Die Imaginata, ein Experimentarium für die Sinne, fördert Kreativität, Vorstellungskraft und Erfindergeist und bietet Menschen Möglichkeiten, mit allen Sinnen Wissen zu erfahren.
Für den Einsatz in Schulen hat O‘Brien eine mobile edubox entwickelt, die nach Bedarf mit verschiedenen Wissensinhalten gefüllt und deren Inhalte mittels taktiler Informationselemente sinnlich erfahrbar werden können. Die architektonisch-gestalterische Aufgabe war, einen Behälter für wissenschaftliche Experimente zu schaffen, der, ein leicht bedienbares Format haben, mobil sein und eine praktisch-ästhetische Rahmenstruktur bilden sollte und Experimente entsprechender räumlicher Größenordnung mit einander verbinden kann.
Die edubox weckt Neugierde, strahlt eine zeitlose „Urqualität“ aus, wirkt mysteriös, aber auch freundlich und lenkt nicht vom Inhalt ab, obwohl sie eine eigene Qualität hat wie auch eine Ruhe ausstrahlt. Das klare System vermittelt ein Ganzes, das aus Teilen gemacht ist oder nach genauer Betrachtung ein aus mehreren Teilen gebautes Ganzes, ein Mikro-Makro-System und wirkt skulptural, ohne nur skulptural zu sein. Die klaren, geometrischen Würfel-Formen schaffen eine anonyme, mystische Ruhe.

Auftraggeber. Imaginata e.V.

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