Lichtkonzept Spinnereimaschinenbau Chemnitz

Im Zuge der angestrebten langfristigen und nachhaltigen Entwicklung des Gebäudekomplexes Spinnereimaschinenbau zu einem lebendigen und intensiv genutzten Areal wurden wir beauftragt ein Lichtkonzept zu entwickeln.

Die zukünftige Beleuchtungssituation soll die gegenwärtigen, durch Dunkelheit verursachten Angsträume entfernen, die Besucher leiten und den Industriekulturwert des Gebäudes auch im Dunkeln erkennbar werden lassen.

Geplant ist eine energiesparende Beleuchtung, die unnötige Lichtemissionen vermeidet. Dabei soll die historische Lichtsituation unter gleichzeitiger Beachtung der aktuellen Anforderungen aufgegriffen werden.

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Lichtmasterplan Bahnhofstraße Berlin Lichtenrade

Das Lichtkonzept soll einen Beitrag zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität und zur Inwertsetzung der Besonderheiten sowie städtebaulichen Qualitäten in dem Gebiet leisten und zur Verbesserung der gestalterischen Qualität der Immobilien und damit des gesamten AZ-Gebiets beitragen.

Licht soll als gestalterisches Mittel zur Verbesserung des Erscheinungsbildes der öffentlichen Räume und zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität in der Bahnhofstraße eingesetzt werden. Das Lichtkonzept bietet Vorschläge, wie z.B. der Raum akzentuiert und der Freiraum vernetzt, städtebauliche Identifikationspunkte hervorgehoben und das Sicherheitsgefühl verbessert werden können. Im Lichtkonzept wird die Geschäftsstraße als Einheit hinsichtlich der Fassadenbeleuchtung, Objektinszenierung, Platzgestaltung, Stadtmöblierung betrachtet und es werden Vorschläge erarbeitet, wie z.B. Plätze und Objekte, die tagsüber aufgrund ihrer Lage, Größe oder Form als wichtige Orientierungspunkte im Stadtraum dienen, durch die Leitfunktion des Lichts auch in der Dunkelheit sichtbar werden.

Wesentliche Bausteine sind:

  • Analyse der Situation vor Ort: Stärken / Schwächen der Beleuchtung, Defizite hinsichtlich der Sicherheit und des Sicherheitsempfindens
  • Erarbeitung eines Lichtkonzepts in Abstimmung mit dem Verkehrskonzept und temporären Lichtinszenierungen
  • Erstellen eines Umsetzungskonzepts unter Betrachtung von: Lichttechnik, modulweise Realisierung, Energie, Sicherheit
  • Veröffentlichtung als Broschüre

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Beleuchtungskonzept Kraftwerk Mitte, Dresden

Das ehemalige Heizkraftwerk Mitte in Dresden entwickelt sich bis 2017 zu einem Zentrum für Kultur-, Kunst- und Kreativwirtschaft.
Die Projektträger wollen durch ein einheitliches Beleuchtungskonzept eine gemeinsame Außenwirkung unter Berücksichtigung der besonderen Architektur des Gebäudekomplexes erzielen. Unser Konzept basiert auf dem Masterplan zum Kraftwerk Mitte. Entsprechend der Zielstellung/Aufgabenstellung kann damit das gesamte Areal abgestimmt beleuchtet und eine einzigartige, ganzheitliche Lichtatmosphäre geschaffen werden. Die besondere Architektur und der Charakter des ehemaligen Kraftwerkes werden durch die Beleuchtung u.a. mit einzigartigen Unikatleuchten unterstützt und hervorgehoben. Unser Konzept wird den Anforderungen der allgemeinen technischen Beleuchtung wie des Denkmalschutzes gerecht und entspricht daneben auch den künstlerischen Ansprüchen, die der Ort durch seine Nutzung als bedeutender zentraler Kulturort in Dresden hat.
Durch eine einmalige Symbiose aus Technologie, Kunst und Poesie wird die Identität des Ortes aufgenommen und vermittelt. Das Konzept wirkt anziehend nach außen und unterstützt die Verweildauer und Erlebbarkeit des Ortes nach innen. Anlässlich besonderer Ereignisse/Events machen die festiven Beleuchtungsmöglichkeiten einen Besuch auch auf dieser Ebene zu einem besonderen Erlebnis. Ein passendes kreatives Lichtkonzept für das kreative AREAL Kraftwerk Mitte.

Vorschlag Beleuchtungskonzept Gesamtareal (Kultur-) Kraftwerk Mitte
- Beleuchtung Wege, Außenanlagen, Gebäudeanstrahlungen
, Auftraggeber: Drewag-Stadtwerke Dresden GmbH, Dresden

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Winterlichtkonzept Innenstadt, Leipzig

Auf Einladung der Stadt Leipzig wurde in einem Workshopverfahren von Ruairí O‘Brien ein Weihnachtslichtkonzept erarbeitet. Das Konzept folgt dem Titel „inside-outside“ und verfolgt unter dem Motto „Zeitgeist mit Herz“ das Ziel, einen „mit Licht eingefrorenen Stadtring“ dem warm beleuchteten Stadtzentrum entgegenzusetzen. Ziel ist es, ein Märchenerlebnis zu schaffen. Das wird erreicht durch eine „zwiebelartige thermodynamische Beleuchtung“, welche den Ring in ein kaltweißes-neutrales Licht taucht und die darin liegende Innenstadt in ein warmes und heimeliges Licht. Diese städtebauliche Abstufung wird nicht nur als Weihnachtslichtkonzept, sondern als „Winterbeleuchtung“ insgesamt vorgeschlagen, die der zeitlichen Dynamik der Winter- und Adventszeit entspricht. Das Konzept wurde vor allem durch seinen städtebaulichen Ansatz mit einer besonderen Würdigung zur Weiterbearbeitung für die Realisierung empfohlen.

Erarbeitung: 2011/2012
Auftraggeber: Stadt Leipzig

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Lichtmasterplan, Rathen

Unser Lichtmasterplan für den Kurort Rathen zeigt als zukunftsweisendes Konzept Handlungsbedarf und Empfehlungen zur Entwicklung der Beleuchtung des touristisch bedeutenden Ortes in der Region Sächsische Schweiz auf und erzeugt ein gestalterisch-funktionales Leitbild für eine optimale Inszenierung des Ortes mit Licht. Fokussiert werden neben der Straßenbeleuchtung die Inszenierung von Bauwerken sowie natürliche Besonderheiten und Merkmale des Ortes.

Auftraggeber: Gemeinde Kurort Rathen, 2009/2010

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Lichtmasterplan, Hirschau

Für den Lichtmasterplan Hirschau erfolgte eine städtebaulich-lichtplanerische Analyse des Bereiches Hauptstraße und Marktplatz mit Kirche, die gleichermaßen eine künstlerische Aufwertung des öffentlichen Raumes schafft.

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Lichtkonzept 26-er Ring, Dresden

Der 26er Ring ist eine verkehrlich bedeutende, die Innenstadt umschließende Ringstraße, die eine räumliche Zäsur zwischen der Innenstadt und dem Stadtgebiet markiert und daher von besonderer städtebaulicher Bedeutung ist. Aufgrund der unterschiedlichen städtebaulichen Charaktere sowie verschiedener Straßenquerschnitte kann der 26er Ring in seinem Verlauf in Abschnitte untergliedert werden. In den Abschnitten westlich und südlich der Innenstadt bildet der ringförmig verlaufende Bahnviadukt mit zahlreichen Bahnunterführungen eine starke bauliche Raumkante und prägt maßgeblich den Stadtraum. Die Bahnunterführungen als Kreuzungspunkte zwischen den Verbindungs- und Ausfallstraßen und dem Bahnviadukt markieren die Schnittstellen zur Innenstadt. Sie sind als baulich gefasste als Stadteingänge für Ankommende in der Stadt erlebbar. Gleichzeitig trennt der Bahndamm die Stadteile baulich voneinander und wirkt als Barriere für Fußgänger und Radfahrer. Aufsetzend auf die Bestands- und Potentialanalyse des Lichtmasterplans Dresden Innenstadt für den 26er Ring beabsichtigt das Büro Ruairí O´Brien Architektur.Licht.Raumkunst. ein Lichtkonzept mit architektonisch, künstlerischer Leitidee für den Abschnitt von der Marienbrücke bis zum Hauptbahnhof (alternativ: vom Bahnhof Neustadt bis zum Hauptbahnhof) zu entwickeln. Detailkonzepte sollen abschnittweise, zunächst für den Abschnitt Könneritzstraße erarbeitet werden. Das Büro erarbeitet das Konzept in Abstimmung, jedoch nicht im Auftrag des Stadtplanungsamtes. Die maßgeblichen Partner, insbesondere die DB AG werden in die Abstimmungsprozesse einbezogen werden.

Mit dem Lichtkonzept werden insbesondere folgende Ziele verfolgt:

  • Bahnviadukt als Raumkante der Innenstadt zu markieren und wahrnehmbar zu gestalten
  • die räumliche Orientierung im Sinne einer „leuchtenden Perlenschnur“ zu schaffen
  • Stadteingänge attraktiv gestalten, um die Verbindungen zwischen Innenstadt und den Stadteilen zu stärken
  • die Aufenthaltsqualität insbesondere im Bereich der Bahnhöfe zu erhöhen (Hauptbahnhof, Haltepunkt  Freiberger Straße, Bahnhof Mitte, Bahnhof Neustadt)
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