Spinnereimaschinenbau Altchemnitz


Grundbeleuchtung des Fabrikgeländes

Der ehemalige Spinnereimaschinenbau Altchemnitzer Str. 27 ist ein großer Fabrikkomplex bestehend aus insgesamt 11 massiven 1- bis 6-geschoßigen Gebäuden auf einem ca. 4,7 Hektar großen Grundstück im Stadtteil Altchemnitz. Die wichtigsten und städtebaulich prägendsten Gebäudeteile des T-förmigen Hauptbaus, ein 6-geschossiger Gebäuderiegel an der Altchemnitzer Straße, die ehemalige Lehrwerkstatt und der Verwaltungstrakt mit 5 bzw. 6 Geschoßen sind denkmalgeschützt.


 Der jetzige Eigentümer, die Spinnwerk GmbH & Co. KG, strebt nun die langfristige und nachhaltige Entwicklung des Gebäudekomplexes zu einem lebendigen und intensiv genutzten Areal an.

Ruairí O’Brien entwickelt ein Lichtkonzept für den Außenbereich , welches Angsträume entfernen, Nutzerströme leiten, den Industriekulturwert des Gebäudekomplexes auch im Dunkeln erkennbar machen und den bezweckten Werbeeffekt der Immobilie hervorrufen soll.


Für die Grundbeleuchtung verfolgen wir den Planungsansatz, nur die minimal notwendige Anzahl an Leuchten einzusetzen. Für die geplante Optimalvariante sind 60 Leuchten vorgesehen. Als temporäre Übergangslösung wurde auch eine Minimalvariante konzipiert, die nur 2/3 der vorgesehenen Leuchten benutzt und mit der Zeit aufgestockt wird.

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Beleuchtung Gebäudeeingänge

Die besondere Bedeutung der Gebäudeeingänge soll durch eine heraushebende Beleuchtung verdeutlicht werden und helfen, die einfache Auffindbarkeit zu ermöglichen. Die Eingangsbeleuchtung folgt dafür einem einheitlichen Prinzip, das sich angepasst an die individuelle Situation wiederholt und für Einheitlichkeit und Wiedererkennbarkeit im Gesamtkomplex sorgt. Als gemeinsames Merkmal haben die Eingänge mehr oder weniger ausgeprägte Vordächer. Durch deren Unterleuchtung kann eine attraktive Fernwirkung erzielt werden (Lichtdecke). Zugleich wird damit die Verkehrssicherheit und Blendfreiheit gewährleistet.


Fassadenbeleuchtung Altchemnitzer Straße

Die Fensterbänder sind Merkmal der horizontalen Fassadenstruktur. Sie werden bei genutzten Räumen durch das Licht von innen nach außen betont, das Fassadenbild am Tag und in der Nacht gleichen sich. Für ein möglichst authentisches Lichtbild und eine echte Farbwiedergabe sollte bei der täglichen Beleuchtung auf farbiges Licht verzichtet werden und ausschließlich weißes Licht (warm bis kalt) Verwendung finden.

Das Gebäude 1 an der Altchemnitzer Straße ist das „Gesicht“ des Spinnereimaschinenbaus. Zusammen mit einem 2. Gebäude ist es der einzige direkt an den öffentlichen Raum angrenzende Gebäudekomplex und deshalb beleuchtungsrelevant.
Fassadenbeleuchtung hat zwar insbesondere eine schmückende Funktion, kann aber auch für die Orientierung im nächtlichen Stadtraum und für das Sicherheitsgefühl der Passanten wichtig sein.
Heutzutage ist dabei vor allem zu beachten, dass von der Beleuchtung keine negativen Erscheinungen, wie Lichtverschmutzung oder Blendung, ausgehen und niemand durch das eingesetzte Licht beeinträchtigt wird.

Insgesamt soll die Fassade durch reduziert Lichtstärke ein hochwertiges Lichtbild erzeugen. Dafür erfolgt eine Beleuchtung der Fensterbänder von innen sowie die Heraushebung der Gebäudeeingänge durch eine differenzierte Farbtemperatur und eine erhöhte Beleuchtungsstärke.

Für den charkteristischen Fassadenschriftzug „Spinnereimaschinenbau“ wurden 4 Beleuchtungsvarianten erarbeitet, die je nach vorhandenem Budget umgesetztwerden können.

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